Eine Partnerschaft ist eine Art geschäftliche Beziehung zwischen Gleichgesinnten – das können einzelne Personen oder auch Gruppen sein. Die Beziehung zeigt sich darin, dass sie bereit sind, sich gegenseitig zu unterstützen und damit ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Es ist wichtig, dass jede Partnerschaft für beide Seiten nützlich ist. Denkt immer daran, wenn Ihr neue Partner trefft oder wenn Ihr mit vorhandenen Partnern neu verhandelt.

Fragt Euch immer, welche Vorteile Euer Gegenüber von einer Partnerschaft hätte. Mit diesem Wissen ist es einfacher, Euer “Verkaufsgespräch” vorzubereiten, zu wissen, wie viel Macht Ihr bei Verhandlungen habt, aber auch Euch wie ebenbürtige Gegner zu fühlen, vor allem wenn die andere Organisation viel größer ist als Eure. Denkt daran, Ihr beide wollt etwas. Euer Job ist es sicherzustellen, dass alle Beteiligten etwas von dieser Partnerschaft haben. So werdet Ihr eine starke Basis für das Gedeihen dieser Partnerschaft haben.

Es gibt einige Gründe, warum Organisation und Unternehmen Partnerschaften eingehen. Unten findet Ihr ein paar Beispiele von den Vorteilen einer Partnerschaft:

Potentielle Vorteile für Euer Youth Venture Team
• Verstärkte öffentliche Präsenz Eurer Idee oder Botschaft
• Zugang zu neuen Hörerkreisen
• Zugang zu den Netzwerken an Mitarbeitern, Unterstützern und anderer Kontakte des Partners.
• Expertise des Partners in z.B. Banking, Marketing oder Ausbildung
• Geteilte Kosten und höhere Finanzierungsunterstützung

Potentielle Vorteile für den Partner
• Erweiterte Gemeindenetzwerke, besonders zu jungen Leuten.
• Erhöhte Glaubwürdigkeit
• Verbesserter Zugang zu Wissen und Erfahrung
• Bewusstsein der Öffentlichkeit, dass der Partner sich im sozialen Bereich engagiert

Wenn Ihr mit den potentiellen Partnern verhandelt, dann wägt die Vorteile für jede Seite ab und entscheidet, ob Ihr Euch wohl fühlt mit dem, was Ihr anbietet und was Ihr im Gegenzug bekommt. Der Austausch muss nicht unbedingt 100 % ausgewogen sein, wichtig ist vor allem, dass beide Partien Vorteile daraus ziehen können.

Tipps, wir Ihr mit Partner in Kontakt treten könnt

Ihr könnt Eure Programmgestaltung verbessern, wenn Ihr mit anderen Organisation Partnerschaften eingeht, die die gleichen Vision und Werte teilen wie Ihr. Recherche und Netzwerken können Euch dabei helfen, Organisationen zu finden, die nützliche Partner für Euer Projekt sein könnten. Unten findet Ihr ein paar Tipps, wie Ihr mit potentiellen Partnern in Kontakt treten könnt.

• Findet so viel wie Ihr könnt über einen Partner heraus, bevor Ihr auf ihn zu geht. Schaut Euch seine Internetseite an; versucht herauszufinden, mit wem er bereits Partnerschaften pflegt und was diese Organisationen gemeinsam haben.

• Partner helfen sich gegenseitig, ihre Organisationen zu stärken, indem sie Vereinbarungen eingehen, die für beide einen Nutzen bringen. Bevor Ihr einen potentiellen Partner ansprecht, denkt darüber nach, was Ihr ihm bieten könntet. Überlegt, was ausschließlich Euer Team und kein anderer dem Partner bieten könnte. Glaubt an die Fähigkeiten Eures Teams und habt keine Angst davor auszusprechen, warum Ihr denkt, dass Ihr ein fantastischer Partner seid.

• Überlegt auch was der potentielle Partner Euerm Projekt bieten könnte. Seid in der Lage genau auszusprechen, nach was Ihr sucht und warum. Hilft dem Partner verstehen, was er zu Euerm Projekt beitragen kann.

• Denkt genau so an das große Ganze wie auch an die kleinen Details. Wie würde eine ideale Beziehung mit diesem Partner aussehen? Wie viel Kontakt würdet ihr miteinander haben? Würdet Ihr die jeweils anderen Logos und Informationen über den anderen auf Euren Internetseiten veröffentlichen?

• Denkt im Team über die Art der Partnerschaft nach, die Ihr eingehen wollt. Manche Organisationen verlangen, dass ihre Partner einen Vertrag unterschreiben, der sie rechtskräftig zum Partner macht, während andere eher bereit sind, informelle Kollaborationen einzugehen.

• Arbeitet daran, persönliche Beziehungen innerhalb der Partnerorganisation aufzubauen. Oft ist es die Beziehung zu einer einzelnen Person in der Organisation, die die Partnerschaft erfolgreich macht, nicht unbedingt das, was im Vertrag steht.

• Gebt nicht auf und habt kein schlechtes Gewissen, wenn der potentielle Partner einer Partnerschaft nicht zustimmt. Eine der wichtigen Aspekte des Partnerschaftaufbaus ist die klassische These: zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Am Ende seid Ihr besser dran, abgewiesen zu werden als mit einem Partner zusammen zu arbeiten, der nicht voll und ganz hinter der Partnerschaft steht.